{"id":13,"date":"2014-12-29T19:30:36","date_gmt":"2014-12-29T19:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/baumi-gl.ch\/nu\/?p=13"},"modified":"2017-03-04T19:50:37","modified_gmt":"2017-03-04T19:50:37","slug":"die-kleinste-hauptstadt-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/baumi-gl.ch\/nu\/glarus\/die-kleinste-hauptstadt-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Glarus, die kleinste Hauptstadt der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">Die Stadt Glarus liegt eingebettet in eine imposante Bergwelt. Der auf etwa 470 m.\u00fc.M. liegende Hauptort des Linthtales liegt zu F\u00fcssen des pyramidenf\u00f6rmigen rund 2300m hohen Vordergl\u00e4rnischs. Dieser wurde 1655 als erster Berg naturgetreu auf Papier gebannt; der Atlantenmaler Jan Hackaert hat ihn in einer grossartigen Panoramaansicht wiedergegeben. Zudem diente er im 19. Jahrhundert f\u00fcr Studien zur &#8222;Felsenarchitektur&#8220;. An ihm, dem zerkl\u00fcfteten und doch gleichm\u00e4ssigen Bergriesen, wurden Unterschiede und Analogien der nat\u00fcrlichen und der Kunstarchitektur erforscht. &#8211; H\u00f6chster Punkt des Gemeindegebietes ist nicht etwa das mit seinem schr\u00e4gen Gletscherfeld bis weit ins Mittelland sichtbare Vrenelisg\u00e4rtli, sondern der 2914 m hohe, ebenfalls zum Gl\u00e4rnischmassiv geh\u00f6rende B\u00e4chistock. Verschiedene Bergsturzh\u00fcgel pr\u00e4gen das Stadtbild mit, das sich an den Talfluss, die Linth, anlehnt. &#8211; Auf dem Burgh\u00fcgel thront die St.-Michaels-Kapelle, auf dem Bergli l\u00e4dt ein Ausflugsrestaurant zum Verbleiben, auf dem Iselirain flattern an festlichen Tagen Fahnen, und der Sonnenh\u00fcgel, auf dem einst der Galgen als Zeichen daf\u00fcr stand, dass die Talleute selbst \u00fcber Leben und Tod entscheiden konnten, gew\u00e4hrt modernen Wohnbauten erh\u00f6hte Lage. Die beiden einst f\u00fcr die Ver- und Entsorgung sowie die Industrialisierung wichtigen B\u00e4che sind kaum sichtbar. Der Giessen &#8211; ein Seitenarm der Linth &#8211; und der vom Gl\u00e4rnisch her kommende Oberdorfbach sind eingedohlt und beeinflussen das Siedlungsbild nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Der Name &#8222;Glarus&#8220; wurzelt vermutlich im romanischen &#8222;Clarona&#8220;, was hell, lichte Stelle im Gel\u00e4nde bedeutet und auf die romanische Besiedlung verweist. Die Bezeichnung Gl\u00e4rnisch mag den gleichen Ursprung haben: von &#8222;mons Claroniscus&#8220; abgeleitet. Die Gemeindefl\u00e4che betr\u00e4gt 6921 ha: 180 ha (2,6%) \u00fcberbaut, 1750 ha (25,3%) Wald, 2347 ha (33,9%) land- und alpwirtschaftlich nutzbar, 2644 ha (38,2%) Gestein und Wasser. &#8211; Sie wird von den Territorien der glarnerischen Gemeinden N\u00e4fels, Riedern, Netstal, Ennenda, Mitl\u00f6di, Schw\u00e4ndi, Schwanden und Luchsingen sowie vom schwyzerischen Muotathal (das weit \u00fcber die Pragelpassh\u00f6he ins Kl\u00f6ntal reicht) begrenzt. Die mittlere Wohnbev\u00f6lkerung betrug 1998 rund 5500 Personen (die in etwa 2600 Haushaltungen leben). An der Volksz\u00e4hlung 1990 bekannten sich 51 Prozent zur evangelisch-reformierten und 42,4 Prozent zur r\u00f6misch-katholischen Konfession. Rund 2 Prozent bezeichneten sich als mohammedanisch.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt Glarus liegt eingebettet in eine imposante Bergwelt. 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